Winterzeit ist Schnupfenzeit

Jetzt kommt eine Zeit wo noch in der Früh sehr Kalt ist, und Mittags angenehm warm.
Wie kann ich mich davor schützen das man nicht krank wird.
Wichtig ist, das Immunsystem zu stärken mit viel Vitaminen (Antioxydantien). Aber welche Vitaminen nehme ich zu mir.

Man spricht das viel Obst in der kalten Jahreszeit gut sein sollte. Es ist aber bekannt das Obst außer Apfel kühlend auf unseren Körper wirkt.
Ein paar gute Tipps wie man ohne probleme über den Winter kommt.
Acerolakirsche: Am besten in Pulver – keine Ascorpinsäure, die werden Syntetisch hergestellt und wirkt nicht auf den Körper. Vitamin C bringt einen guten Schutz und Heilung. Man sollte ca. 500mg bis 1000mg am Tag einenhmen.Vitamin C reinigt die Gefäßwände und stärkt das Immunsystem.

 

Gerstengras

Gerstengraspulver enthält fast alle lebenswichtigen 18 Vitamine, die der Körper zur Aufrechterhaltung biochemischer Prozesse braucht Bisher sind in den grünen Gerstenblättern mehr als 20 Enzyme nachgewiesen worden. Enzyme sind als Bio-Katalysatoren für alle Stoffwechselprozesse notwendig. Das Chlorophyll in Gerstengraspulver wirkt entzündungshemmend und keimtötend. Außerdem hilft es bei Blutarmut und Antriebsschwäche. Chlorophyll wird auch als das „Blut der Pflanzen“ bezeichnet, und es ist daher naheliegend, dass es bei der Heilung der Blutarmut unterstützt. Ähnlich wie beim Hämoglobin im menschlichen Blut ist das Chlorophyll im „pflanzlichen Blut“ der mobile Lieferwagen für das Eisen. Ein hoher Eisengehalt wirkt einer Eisenmangelanämie entgegen, und das Chlorophyll begünstigt auch die Heilung von anderen Anämieformen, weil es zusätzlich die Blutbildung. anregt. Von einer Anämie sind viele Frauen betroffen. Schließlich scheidet jede Frau im gebärfähigen Alter einmal im Monat Menstruationsblut und damit auch Eisen aus. In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf noch wesentlich höher, insbesonders im letzten Schwangerschaftsdrittel.

Die zweite Risikogruppe für Anämieerkrankungen sind Vegetarier und Veganer. Der Gerstengrassaft enthält viel Eisen und dies auch noch in einer leicht aufnehmbaren Form. Eisen steht beim Menschen symbolisch für Lebenskraft und Lebensenergie. Somit stärkt man mit einer gut verwertbaren Eisengabe auch die Lebensgeister, „Chlorophyll stärkt alle Organe“ Kalzium ist im Gerstengrassaft doppelt so hoch wie in der Milch), mit allen acht essentiellen Aminosäuren und einem Aminosäurenprofil, das für den Menschen äußerst sinnvoll ist. Weiters beinhaltet der Gerstengras leberstärkende und galleanregende Bitterstoffe sowie ein richtiges Sortiment an Enzymen. Erwähnt seien hier die Verdauungsförderung, die gezielte Enzymtherapie bei Krebs, ebenso bei Herzerkrankungen, Diabetes und Arteriosklerose. Gerstengras wirkt dadurch als natürliches Antibiotikum und fördert eine gesunde Darmflora. Bei Candidabefall ist es eines der wenigen Nahrungsmittel, die den Pilz nicht füttern, sondern die natürlich angesiedelte Flora – hauptsächlich auf den Darm bezogen – unterstützen. Ein Enzym ist besonders erwähnenswert: die Superoxid-Dismutase, abgekürzt SOD. Es gehört in die Rubrik der effektiven Antioxidatien auf zellularer Ebene. In der Funktion als spezifischer Radikalfänger verhindert es die zellschädigenden Aktionen unkontrollierter Superoxid-Radikale. Der schleichende Muskelabbau während des Alterungsprozesses wird verlangsamt.

Sauerkraut: Essen Sie regelmäßig Sauerkraut oder trinken Sie Sauerkrautsaft. Enthält Vitamin C und reguliert die Darmflora.

 

Mädesüss – pflanzliches Aspirin

Mädesüss- noch nie gehört! Kennen Sie vielleicht Wiesenkönigin, Spier, Wiesengeissbart, Bocksbart , Honigblüte, Beietrost, Metkraut? Hier handelt es sich immer um dieselbe Pflanze, und nur der lateinische Name bringt Klarheit, er lautet filipendula ulmaria, früher spirea ulmaria.
Vor 150 Jahren entdeckten Forscher in der Weidenrinde und der Spierstaude reine Salicylsäure, und einige Jahre später gelang erstmals die synthetische Herstellung von Acetylsalicylsäure. Dieses bahnbrechende Mittel wurde Aspirin genannt, a-spirea , abgeleitet von Spierstaude.
Solche Zusammenhänge sind es, welche mich besonders faszinieren und nachdenken lassen. Im Gegensatz zum isolierten chemischen Wirkstoff enthält eine Heilpflanze immer mehrere Inhaltsstoffe, welche einander vorzüglich ergänzen und deshalb weniger Nebenwirkungen verursachen. Schleimstoffe und Gerbsäuren im Mädesüss schützen zum Beispiel die Magenschleimhaut und heilen Entzündungen in Magen und Darm. Wie sieht denn das Mädesüss aus und wo wächst es?
Die bis 1 m hohen, mehrjährigen Pflanzen mit den schwebenden weissen bis crèmefarbigen Blütenwolken, rötlichem Stengel und mandelähnlichem herbem Geruch finden Sie massenweise an feuchten Stellen, entlang an Bachufern oder Gräben bis auf 1500 m Höhe, sehr wahrscheinlich auch in der Nähe Ihres Wohnortes. Suchen Sie es, denn meine Erfahrungen bestätigen: das Mädesüss verdient es, wieder entdeckt zu werden!
Mädesüß wirkt entgiftend, entzündungshemmend, Erkältungen, Kopfschmerzen und vieles mehr.

Wacholderbeeren:
Viele kennen den Wacholder nur als Speisegewürz für den saftigen Rehbraten oder für das frische Sauerkraut. Doch neben ihrer verdauungsfördernden Wirkung haben die dunkelblauen würzigen Beeren noch weit mehr zu bieten.
Wacholderbeeren werden dann eingesetzt, wenn Verdauung und Appetit gefördert werden sollen, bei Wassersucht oder aber auch gegen rheumatische Beschwerden und Arthrosen. Er besitzt eine schweiß- und harntreibende Wirkung. Ein bewährtes Einreibemittel bei Ischias und Hexenschuss ist Wacholderbeerenöl mit Weingeist gemischt . Wacholder kann als Tee getrunken, als Badezusatz zum Entspannen verwendet werden, ist aber auch für Umschläge bei schlecht heilenden Wunden oder offenen Geschwüren geeignet. Außerdem wird er bei Erkrankungen der Atemwegsorgane eingesetzt und zur Förderung der Durchblutung. Vorsicht ist allerdings geboten bei einem überempfindlichen Magen, bei Schwangerschaft und Nierenentzündung.


Holunderblüten

Die Naturkraft des Holunders ist sehr vielfältig. In den Blüten ist ein hoher Anteil an ätherischen Ölen und Vitamin C, Gerbstoff, Schleim, Cholin, Sambunigin, Harz, Zucker, Apfel-, Baldrian- und Weinsäure und Saponinen. Saponinen regen besonders die Tätigkeit der Schweißdrüsen an. Deshalb wird Holunderblütentee vor allem bei Erkältungserscheinungen gerne verwendet. Außerdem wird Holunderblütentee bei Bronchitis, Husten, Grippe, Keuchhusten, beginnender Lungenentzündung, bei Schnupfen, Asthma, reumathischen Erkrankungen aber auch bei Masern und Scharlach angewandt. Auch zur Stärkung des Immunsystems eignet sich ein Holunderblüten-Tee.

 

Salbeiblätter

Salbei zeichnet sich durch die ätherischen Öle Thujon, Campher und Lineol aus, die in den einzelnen Salbeiarten verschieden stark auftreten.
Außerdem enthält Salbei Gerbstoffe, Triterpene und den spezifischen Bitterstof Salvin, dem er seine Kräfte verdankt.
Für die Behandlung sollten nur die jungen Blätter und Triebe verwendet werden, die vor der Blüte gesammelt wurden. Sie können für Salben, Hustensäfte, Tees oder als Gewürz verwendet werden. Salbei kann bei allen Magen-Darm-Problemen angewendet werden. Zudem hilft er gegen Hitzewallungen und Schweißfüße.
Besonders bekannt ist auch dessen antibakterielle Wirkung, weshalb er vielfach als Hausmittel gegen Hautentzündungen, bei Problemen mit dem Zahnfleisch oder auch bei Halsschmerzen angewendet wird. Der Tee ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erkältung. Doch auch bei Angststörungen und Krämpfen findet die vielseitige Pflanze Verwendung.

Spitzwegerrich:

In der Heilkunde finden hauptsächlich die Blätter Verwendung, die von April bis August geernet werden können. Frische und junge Blätter im Frühjahr gesammelt, können als herbe Beigabe zu Salaten gemischt werden. Die Blätter haben einen verdauungsfördernden Effekt. Die Wurzel kann zur Blütezeit geerntet und mit anderen Kräutern zu einer Suppe verarbeitet werden. Die gekochte Wurzel gut gekaut soll bei Zahnschmerzen helfen. Als Tee wirkt er gut gegen Husten und Kinder nehmen ihn gern als Hustensirup ein. Spitzwegerich ist schleimlösend und ist ein hervorragendes Mittel bei allen Erkältungserscheinungen. Die Droge lässt sich bei Hustenproblemen gut mit dem Huflattich kombinieren, dessen Wirkstoffgehalt dem des Spitzwegerichs ähnlich ist. Die Pflanze hilft bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum und wird auch bei Bronchitis, Durchfallerkrankungen, Asthma, Gicht, Hämorrhoiden sowie bei Furunkeln angewendet. Bei Rauchern oder angehenden Nichtrauchern hilft Plantago lanceolata, die belastete Lunge wieder zu kräftigen. Bei äusserlichen Hautverletzungen kann man das Kraut zur ersten Wundversorgung anwenden.