Kräuter Naturkunde

Die Verwendung von Naturkräutern zu therapeutischen Zwecken erfreut sich erst seit ca. 30 Jahren wieder einer großen Popularität. Neueste Untersuchungen von Meinungsforschungsinstituten, sowohl in Österreich, als auch in Deutschland und der Schweiz, ergaben, dass die meisten Befragten im Krankheitsfall Arzneimitteln pflanzlicher Herkunft den Vorzug geben würden.

Ob man nun die richtige Anwendung von Naturpflanzen selbst entscheiden will oder sie vom Arzt empfohlen bekommt, entscheidend ist, ausreichend über ihre Wirkungsweise informiert zu sein.

Die Kräuterheilkunde ist eine der ältesten Therapieformen. Wie hat man nun in vorwissenschaftlicher Zeit herausgefunden, welche Pflanze naturkräftig ist? Die übliche, von unserem naturwissenschaftlich geprägten Weltbild behauptete Vorstellung ist, dass der prähistorische Mensch auf der Suche nach Nahrungspflanzen quasi durch Zufall und Beobachtung die naturkräftige Wirkung diverser Pflanzen entdeckte.

>Mädesüss – pflanzliches Aspirin (Acetylsalicylsäure) für Grippe, Schnupfen und vieles mehr.

>Stevia – das süße Kraut, toller Zuckerersatz – zum Backen, Kochen und süßen.

>Kurkuma – hält Körper und Gehirn in Schwung.

>Sonnenblume – für schönere Haare, gesündere Haut und festere Nägel.

>Angelika-Engelswurz – für die Verdauung, Magen und Darm.

Alantwurzel– wirkt krampflösend, Hustenreiz, Appetitlosigkeit.

>Bambustee – ist reich an Kieselsäure, Kalzium, Eisen und Magnesium und versorgt den Körper so mit allen wichtigen Mineralien und Spurenelemente.

Heidelbeere – hilft bei Durchfall, besonders bei Kindern, bei Mund-, Zahnfleisch- und Mandelentzündung.

Galgant – hilft bei Magenprobleme, Herzbeschwerden, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Kreislaufschwäche.

Basilikum – Der Basilikum „Ocimum basilicum“ so der lateinische Name, er leitet sich von „Basileus“, dem griechischen Wort für König ab. Basilikum gilt auch als Kraut der Könige oder einfach als königliche Pflanze.